Veränderungen während der Wechseljahre

 

 

Die Balance finden in den Wechseljahren

 

Unser Leben verläuft in einem Rhythmus – so wie alles im Leben einem Rhythmus unterworfen ist.

Ein Rhythmuswechsel ist immer eine einschneidende Veränderung.

 

Ein Einschnitt heißt, etwas Altes hat sich überlebt, es wird gegen Neues eingetauscht, es ist Zeit für eine Neuordnung und das geht niemals über Nacht und niemals einfach. Altes loslassen ist ein Prozess, der gelernt, geübt und verkraftet sein will. Nun heißt es die innere Balance wieder zu finden.

 

Medizinisch heißen Wechseljahre Klimakterium. „Klimax“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet: „Leiter oder Steigerung“. Die Römer haben das Wort übernommen und „climacterius“ stand für „Wende- oder Krisenzeit“.

 

Was geschieht nun in den Wechseljahren?

 

In der zweiten Hälfte des Monatszyklus, vom Eisprung bis zur Blutung, sollte Progesteron das vorherrschende Hormon sein. Nicht alle Frauen bilden während der zweiten Hälfte Ihres Zyklus ausreichende Mengen Progesteron. Vor den Wechseljahren läßt die Funktion der Eierstöcke nach, es kommt häufig zu Zyklen, in denen die Frau keinen Eisprung hat. Dieser Zeitraum wird Perimenopause genannt, hier können Hormonveränderungen zu Hitzewallungen, Zyklusveränderungen, Beschwerden ähnlich wie beim prämenstruellen Syndrom (PMS) und viele andere Wechseljahrsbeschwerden führen.  

 

Folgende hormonellen Veränderungen werden unterschieden

 

Östrogen-Mangel und seine Auswirkungen:

  • Hitzewallungen, nächtliche Schweißausbrüche
  • Scheidentrockenheit, Trocken werden der Schleimhäute von Augen und Mund
  • Scheiden- und Blaseninfektionen
  • Verminderung der sexuellen Reaktionen
  • Konzentrationsschwäche, schwaches Kurzzeitgedächtnis

 

Progesteron-Mangel und seine Auswirkungen:

  • Prämenstruelle Migräne, Kopfschmerzen
  • PMS-artige Beschwerden
  • unregelmäßige oder zu starke Periodenblutungen, Zwischen- oder Schmierblutungen
  • Reizbarkeit, Ungeduld, Stimmungsschwankungen, Ängstlichkeit, Nervosität
  • Hitzewallungen
  • Müdigkeit
  • Anschwellen und Berührungsempfindlichkeit der Brüste, Brustspannen
  • Schmerzen bei der Periode

 

Progesteron-Überschuss und seine Auswirkungen: 

  • Schläfrigkeit, Benommenheit
  • Depressionen

 

Östrogen-Überschuss (Dominanz und seine Auswirkungen:

  • Anschwellen und Berührungsempfindlichkeit der Brüste, Brustspannen
  • pochende Kopfschmerzen (beidseitig)
  • Anfälligkeit für Scheideninfektionen
  • Depressionen, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit
  • aufgeschwemmt sein, geschwollene Beine, schwere Beine, Wassereinlagerungen
  • Restless Legs (unruhige Beine), Beinkrämpfe, Kribbeln in den Extremitäten
  • Menstruation mit starker Blutung und verlängerter Blutung
  • Heißhunger auf Süßes
  • Schlaflosigkeit
  • Schwindelanfälle
  • trockene Schleimhäute



Eine Östrogen-Dominanz kann bei manchen Frauen schon in jüngeren Jahren ab Mitte 30 auftreten und sich durch ein prämenstruelles Syndrom (PMS) oder mit Zyklusstörungen bemerkbar machen.

 

In der ersten Phase der Wechseljahre ist eine Östrogen-Dominanz sehr weit verbreitet. Die Beschwerden entsprechen weitgehend den Beschwerden, die schon bei der Beschreibung des Progesteron-Mangels aufgeführt wurden. Die Symptome der Östrogen-Dominanz und des Östrogen-Mangels sind teilweise sehr ähnlich, dies hängt wohl damit zusammen, dass sich sowohl ein Zuviel als auch ein Zuwenig ähnlich auswirkt.



Die Therapie erfolgt nach Ergebnis der Untersuchung mit natürlichem Progesteron oder pflanzlichen Östrogenen oder einem homöopathischen Mittel zum Ausgleichen der Hormonsituation und der Beschwerden. 

Meist wird schon nach 1-2 Monaten eine deutliche Besserung des körperlichen und seelischen Zustandes erreicht.

 



NATURHEILPRAXIS

Andrea Heiss

Heilpraktikerin

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Ruhbedürfnis!?