Eisenmangel-Ferritinmangel

Was ist Ferritin?

 

Der menschliche Körper speichert etwa 3 bis 5 Gramm Eisen.

70 Prozent davon sind an den roten Blutfarbstoff (Hämoglobin) gebunden, der größte Teil ist in Leber, Milz und Knochenmark gespeichert. 

 

Weil freies Eisen für den Organismus giftig ist, wird das gespeicherte Eisen von einem Eiweißkomplex umhüllt, dem Ferritin. Daher stellt die Bestimmung des Ferritin-Wertes die sicherste Untersuchung dar um einen Eisenmangel festzustellen.

 

Meistens wird das kleine Blutbild mit Hämoglobin, MCV, MCHC, MCH, Hamatokrit und Thrombozyten bestimmt.

Diese Werte können alle noch im Normbereich liegen und trotzdem kann der Eisenspeicher (Ferritin) ganz leer sein. Erst wenn der Speicher vollkommen entleert ist sinkt der Hämoglobin-Wert ab. Dann erst wird weiter untersucht, oft bestehen aber schon über viele Monate, manchmal schon jahrelang Beschwerden wie  Erschöpfungsanzeichen,  Leistungsminderung, Haarausfall und Schlafstörungen.

Eine einfache Blut-Untersuchung mit der Bestimmung des Ferritins kann helfen einen Eisenmangel festzustellen.





Bestimmung des Ferritins und Auswertung.

Ganz eindeutig läßt sich feststellen, dass Frauen weit häufiger unter Erschöpfung leiden als Männer. Ein niedriger Ferritinwert (Speichereisen) ist die häufigste Ursache für Erschöpfungszustände bei Frauen.

Eine Schilddrüsenunterfunktion kommt als Ursache bei Frauen etwa zehnmal seltener vor als ein zu niedriger Ferritinwert. Obwohl in Lehrbüchern und Laborinstituten für Ferritin ein Normwert zwischen 20 und 200 ng/ml angegeben wird, zeigt die Statistik in der Hausarztpraxis, dass Frauen oft schon mit einem Wert unter 70 ng/ml unter entsprechenden Symptomen leiden.

Somit spricht man, im Gegensatz zur Lehrmeinung der Schulmedizin, von einem Ferritin-Mangelsyndrom (ferritin deficiency syndrome FDS) wenn Frauen unter den typischen Symptomen leiden und einen Ferritinwert unter 70 aufweisen.



Symptome und Beschwerden

Leitsymptome der Anämie sind:

  • Ausgeprägte Müdigkeit
  • Schlafstörungen
  • psychische Labilität, depressiver Verstimmung
  • Leistungsschwäche, sportlich nachlassende Leistung
  • Atemnot, Kurzatmigkeit
  • Herzklopfen
  • Kopfschmerzen
  • Blasse Haut und Schleimhäute
  • Erschöpfung, Leistungsminderung
  • Schmerzen im Nackenbereich, häufig Schwindel
  • Haarausfall - oft schon vor weiteren Symptomen
  • Brüchigkeit der Fingernägel



Ferritin-Wert und Restless Legs (Unruhige Beine)

Nach neueren Erkenntnissen besteht ein Zusammenhang zwischen der Eisenverfügbarkeit im Gehirn und den unangenehmen Gefühlsstörungen in den unteren Extremitäten mit unwillkürlichen Bewegungen bei Restless Legs Syndrom (RLS).

Bei unruhigen Beinen (Restless Legs) verstärkt ein Eisenmangel die Symptome. Daher ist es mit diesen Beschwerden sinnvoll eine genaue Bestimmung der Eisensituation im Körper vorzunehmen. Hier bietet sich der Ferritin-Wert an um eine exakte Aussage zu erhalten. Diesen Ferritin-Wert können sie in meiner Praxis bestimmen lassen.



NATURHEILPRAXIS

Andrea Heiss

Heilpraktikerin

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Ruhbedürfnis!?